



Das Jungmusikerabzeichen in Bronze
erreichten: Ramona Pöschke, Jessica Weis, Kerstin
Vodermayer, Franziska Trautmann, Philipp Buderer, Jan Sütterlin,
Dennis Strübin und Hendrik Sexauer.


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Badische Zeitung vom
29.01.2010
"Pioniertat"
in der Kooperation mit Schule
Winzerkapelle ist Stolz auf ihr
Ausbildungsteam
(Aribert Rüssel)
Als einen Verein mit Vorbildcharakter würdigte Bürgermeister
Heinz-Rudolf Hagenacker die Winzerkapelle Köndringen, auf deren
Hauptversammlung. Hagenacker, wies in diesem Zusammenhang auf die
schon seit langen Jahren praktizierte Kooperation mit der
Köndringer Schule hin. Hier, wie in der Jugendarbeit zeige, sich
in besonders beachtenswerter Weise das gesellschaftliche Engagement der
Vereine. Insbesondere die Schulkooperation sei eine Pioniertat, die es
gilt auch für andere Vereine attraktiv zu machen.
Das dem Verein sehr
viel daran liegt, jungen, aber auch älteren Menschen an die Musik
heranzuführen, war insbesondere dem Bericht von Bruno Waizmann,
stellvertretend für das Ausbildungsteam, zu entnehmen. So ist die
Musikerziehung an der Schule keineswegs auf Zuwachs für den
Verein ausgerichtet. Die Kooperation beinhaltet vor allem das
allgemeine heranführen an die Musik, und entspricht dem
allgemeinem Musikunterricht. Es sollen insbesondere die vorhandenen
Möglichkeiten die dem Verein zur Verfügung genutzt werden
können. Insgesamt 18 Monate betreut man die Schüler der
3. und 4. Klasse. Eigens für den Unterricht wurde eine
Arbeitsmappe erstellt, die mittlerweile deutschlandweit nachgefragt
wird. Von der Tonlehre bis hin zur Instrumentalaus-
bildung reicht das Spektrum des Unterrichtsangebotes. Als völlig
selbstlos will man dies, wie auch die vielfältige musikalische
Früherziehung nicht darstellen. Man erhofft sich natürlich
einen gewissen Effekt im Nachwuchsbereich für das Orchester.
Dagegen erscheint eher die Seniorenarbeit mit der Rhythmus- Werkstatt
als ein uneigennütziges Objekt. Hier geht es nur darum ältere
Menschen, die zuvor nie ein Instrument gespielt haben, die Freude am
musizieren zu vermitteln.
Insgesamt sind zur Zeit 33 Jugendliche in der Ausbildung, ohne die 57
Kinder in der musikalischen Früherziehung. Sie werden von mehreren
Ausbildern und einem vierköpfigen Jugendleiterteam betreut. Dabei
kommt es der Jugendleitung darauf an wie Jugendleiterin Yvonne Baumert
ausführte, die Jugend auch über die eigentliche Musiklehre
hinaus, ein attraktives Freizeitangebot bieten zu können.
Schriftführer
Manfred Fischer belegte in seinem Bericht nicht nur ein vielfaches an
Auftritten, sondern listete auch eine lange Liste an geselligen
Vereinsleben auf. Insbesondere fand auch nochmal das erfolgreiche
Konzert beim Autohaus „Ernst und König“, eine dankbare
Erwähnung seitens des Vorsitzenden Werner Schillinger. Bedauern
äußerte Schillinger über die Absage des
Bockfrühschoppens in Emmendingen, dort zu spielen hat immer sehr
viel Spaß gemacht und zudem der Vereinskasse gut getan.
Schillinger versäumte es nicht Schriftführer Fischer der auf
eigenen Wunsch sein Amt nach 24 Jahre niederlegte, ebenso mit einem
Präsentkorb zu danken, wie Rolf Bergmann, der sein Amt als 2.
Vorsitzender zur Verfügung stellte. Eine besondere Freude
bereitete ihm die Übergabe des „Bronzenen
Leistungsabzeichen“, an neun Jungmusiker.
Für Dirigent
Alfredo Mendieta eine fundamentaler weiterer Schritt in die Zukunft.
Mendieta, der sehr zufrieden mit seinem Orchester ist, hofft auf eine
lange Zusammenarbeit. Er äußerte sich zuversichtlich, dass
dem Verein auch weiterhin eine gute Zukunft bevorsteht. Mit den
Worten:“ Wir sind erheblich weiter gekommen und wir werden auch in
Zukunft die Zuhörer in unseren Bann ziehen“, beendete er seine
Ansicht über das abgelaufene Jahr.
Wahlen: 1.
Vorsitzender Werner Schillinger, 2. Vorsitzender Volker Waizmann,
Rechnerin Caterina Chiovetta, Schriftführer Sandra Lang. Beisitzer
der Aktiven: Soeren Voigt, Hella Schnurr, Martin Bürklin und
Matthias Schoner. Beisitzer der Passiven: Roswitha Heidmann, Sabine
Heß-Sexauer, Renate Ziegler und Siegfried Böcherer.
Jugendleiter: Meinhard Lang, Katja Fischer, Yvonne Baumert und Bianca
Schillinger.
Bilder: Aribert Rüssel
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