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Besuch aus
Brasilien
Am 21. Mai
hat die Winzerkapelle Köndringen Besuch aus dem fernen Brasilien
erhalten. Im Haus der Musik war zu Gast das Ballett Candice Assmann,
vermittelt durch Jacinto José Klein von J J Klein
Kulturaustausch. Es gab nicht nur ein Wiedersehen mit Jacinto Klein,
Mitorganisator unserer Konzertreise nach Brasilien, sondern auch mit
Mitreisenden, bei denen einige Musikerinnen und Musiker der
Winzerkapelle damals untergebracht waren.
Der Abend
begann mit den Vorführungen des Balletts unter der Leitung von
Candice Assmann, die sogar ihr 15 Monate altes Baby dabei hatte.
Gezeigt wurden Tänze aus den verschiedenen Regionen des
Riesenlandes Brasilien. Die Tänze reichten von ,,Forró" im
Norden bis zu den ,,Pampas Gaúchos" aus Rio Grande do Sul, dem
südlichsten Bundesland von Brasilien, aus dem die Gruppe auch
kommt. Nicht vergessen wurde auch das ,,Pantanal" in Mato Grosso do
Sul, dessen Tanz sinngemäß mit Jaguarkostümen
aufgeführt wurde. Im Hundrückdeutsch, dass in weiten Teilen
von Rio Grande do Sul noch gesprochen wird, heißem Jaguare
„Tischerkatzen“. Natürlich durfte auch die Darstellung der
schönen brasilianischen Strände nicht fehlen.
Der Amazonas
war mit dem Tanz ,,O Guarani" aus der Oper von Villa Lobos vertreten,
der die Geschichte vom Indio Peri mit der Jugendliche Ceci zeigt. Nach
einem Samba wurde der Bogen zu Europa gezogen. Mit einem Tanz auf die
Musik aus der 9. Sinfonie von Beethoven und einem Can Can aus Paris,
auch ein Reiseziel der Gruppe, wurde die mit viel Applaus begleitete
Vorführung beendet.
Da die
Winzerkapelle in Brasilien mit den dort üblichen hervorragenden
Gerichten verköstigt wurde, durfte natürlich hier das
Schäufele mit selbst gemachtem Kartoffelsalat nach den Tänzen
nicht fehlen. Es wurde dabei viel gelacht und viele interessante
Gespräche geführt. Auch die Erinnerungen an die Konzertreise
nach Brasilien flammten wieder voll auf. Am liebsten wäre man
sofort wieder nach Brasilien geflogen. Leider war der Abend aber viel
zu kurz. Er war wunderschön und einen großen Dank geht an
das Ballett Candice Assmann mit ihren Begleiterinnen und Begleitern und
natürlich an Jacinto Klein.
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