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Stefanie Müller
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Emmendinge Tor vom 18.02.2009
Neuer Bühnenstar wurde gefeiert – Altstar
verabschiedet
Närrisches Feuerwerk beim
119. Blau-Weiß-Kappenabend in der Fritz-Boehle-Halle
Emmendingen. Auch der 119. Blau-
Weiß-Kappenabend war voller Überraschungen und Emotionen.
Der neue „Bühnenstar“ Jörg Burghardt feierte eine glanzvolle
Premiere, der langjährige Büttenprofi Peter van der Kley
wurde mit stehenden Ovationen verabschiedet. Entertainer Burghardt
(Preisträger des Emmendinger Kulturpreises) begeisterte gleich mit
zwei Auftritten: Als „Hausmeister Bolle“ und mit seiner Comedy- und
Parodieshow im zweiten Teil.Dabeiwarf der Emmendinger Neubürger
sein vielseitiges Talent in die Waagschale. Der stehende Beifall
desPublikumswarihm gewiss. Altstar Peter van der Kley verabschiedete
sich nach über 30 Jahren Bühnenpräsenz mit einer
„Träne im Knopfloch“ aus der Bütt. Ein letztes Mal
glänzte er in seiner Macho-Rolle und wurde vom
Blau-Weiß-Publikum mit einem Abschiedsständchen („Peter, wir
danken Dir“) gefeiert. Nach einjähriger Pause ließ auch
Chronist Uli von der Horst in seinem närrischen Protokoll wieder
sein Ausnahmetalent aufblitzen. In seinem „Rückblick auf ein
schwarzes Jahr“ brachte er die Finanzkrise mit
geschliffenenWortbeiträgen auf den Punkt und kam natürlich
auch nicht am hessischen und bayrischen Wahldebakel vorbei. „Mir
scheint, nur noch die Narrenzunft steht auf dem Boden der Vernunft!“
Blau-Weiß-Präsident „Jo“ Saar und sein Teninger
Gegenüber Werner Fross als „Bürgermeister Hermann Jäger“
servierten in ihrer Koch-Show ein „Ortsumfahrungs- Süppchen“ der
besonderen Art und förderten mit wortgewandten Rezepten aus der
Heimat die angespannten Beziehungen zwischen der Kreisstadt und der
Nachbargemeinde zutage.Auch „Martin & Co.“, Martin Zahn, Hennes
Wild und „Tausendsassa“ Michael Bach (Ehrung mit 10-Jahres-Orden) und
die „Sportfreunde Blau-Weiß“ (Hartmut Ott, Peter van der Kley,
„Jo“ Saar) nahmen das aktuelle bundes- und kommunalpolitische Geschehen
in ihren Liedern gekonnt aufs Korn.
Die Beatboxer „Acoustic Instinct“ schlugen den Bogen zur Moderne,
Blau-Weiß- „Caruso“ Hans-Peter Schippers pflegte mit dem
„Emmendinger Narrenmarsch“ dagegen die traditionellen Weisen. „Die
Vampire aus Reute“, die Blau-Weiß-Garden und das
Männerballett sorgten für die tänzerischen Highlights,
„Hachberger Herolde“, „Winzerkapelle“ Köndringen und nicht zuletzt
die „Groovties“ (Tanzmusik) umrahmten musikalisch. Thomas Gaess
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