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Badische Zeitung vom
12.11.2008 Bericht: Aribert Rüssel
Keine
Frage des Alters
TENINGEN-KÖNDRINGEN. Das "1. Konzert der Generationen" der
Winzerkapelle wurde am Samstag in der Winzerhalle zu einem großen
Erfolg, das Publikum reagierte begeistert auf die Darbietungen.
Die Absicht war eindeutig: Mit Musik wollte die Kapelle eine
Brücke zwischen den Generationen bauen. Dies gelang eindrucksvoll.
Schon die Eröffnung mit dem Jugendorchester unter Leitung von
Andreas Schumann zeigte den Enthusiasmus, mit dem der Verein die
Ausbildung seines Nachwuchses anageht. Für die 17 jungen
Musikerinnen und Musiker im Alter von 11 bis 15 Jahren wars der erste
große Auftritt. Dabei eroberten sie schnell die Herzen des
Publikums. Saubere Harmonien, exakte Einsätze und ein rundes
Klangbild ließen emsige Probenarbeit erkennen. Souverän
meisterte das Team "Band Time" von Jacob de Haan oder "A Prehistoric
Suite" von Paul Jennings.

Anschließend schlug die Stunde der älteren Semester. Unter
Leitung von Martin Leuchtner am Keyboard und begleitet von Andreas
Schumann (Querflöte) und Bernhard Rawer (Bass) gelang es den neun
Seniorinnen der Rhythmus-Werkstatt im Nu, ihren Spaß am
gemeinsamen Musizieren auf das Publikum zu übertragen. Wer im
Publikum hätte zuvor gedacht, dass mit Rhythmusinstrumenten ein
Wiener Walzer gespielt werden kann? Anerkennender Applaus belohnte auch
die weiteren Stücke.
Wieder einmal gigantisch
präsentierte sich das Hauptorchester
unter Leitung von Alfredo Mendieta mit den mehr als 50 Musikerinnen und
Musikern. Das Repertoire: eine durchdachte Mischung bekannter
Filmmelodien, darunter "The Imperial March" und "The Raiders March" von
John Williams. Ebenso mühelos zeigte sich das Orchester bei "The
Exodus Song", beim "Waltz" von Schostakowich und bei einem Arrangement
mit bekannten Liedern von Gilbert Becaud.
Die eigentliche Spannung galt dem Höhepunkt des Abends, der
gemeinsamen Aufführung des Hauptorchesters mit dem Jugendorchester
und der Rhythmus- Werkstatt. Mit "Dance of the Condor" setzten alle
Akteure einen bombastischen Schlusspunkt, den das Publikum so schnell
nicht vergessen dürfte.
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