Musikunterricht
in kleinen Gruppen an der Köndringer Grundschule
Im Rahmen des
Kooperationsprogrammes
Schule/Verein wird in Köndringen ein zukunftsweisendes Konzept
für
den Musikunterricht realisiert. Die Kompetenzen aus Schule und Verein,
sowie die gute räumliche Ausstattung werden den Schülern der
Nikolaus Christian Sander Schule zugänglich gemacht.
Die
Drittklässler lernen
in kleinen Gruppen mit jeweils nur acht Schülern. In Arbeitsphasen
von je vier bis sechs Wochen erleben die Schüler den
Musikunterricht
sehr abwechslungsreich. Möglich wird dies durch zusätzliche
Lehrer
und Pädagogen, die der Verein zur Verfügung stellen kann. So
arbeiten an der Kooperation Musiklehrer wie Gabriele Volk-Dittus der
Musikschule
Müllheim, Andri Starchenko und Alfredo Mendieta der Musikschule
Waldkirch,
Martin Leuchtner als freier Klavier und Rhythmiklehrer sowie Bruno
Waizmannn
staatlich anerk. Erzieher der SfK Emmendingen-Wasser.
In der
ersten Arbeitsphase
nach den Sommerferien
wurden die
Instrumente des
Blasorchesters vorgestellt. Zum Thema: "Von der Entstehung eines
Tones bis zum Instrument" wurden die Eigenschaften und Unterschiede
anhand
verschiedener Blasinstrumente erarbeitet.
Der
Musiker
und Lehrer
Bernhard Rawer zeigte den Schülern eine Vielfalt von
Saiteninstrumenten
und machte die physikalische Wirkung einer schwingenden Saite auf
verschiedene
Resonanzkörper sehr anschaulich. In der zweiten Arbeitsphase
werden sich die Gruppen mit der Notenschrift beschäftigen. Nach
dem
Konzept und mit den Arbeitsmaterialien von Reformpädagoge Michael
Stecher werden sich die Gruppen mit Notenwerten und Notennamen
beschäftigen.
Dabei ermöglicht die kleine Gruppe auch eine Differenzierung des
Unterrichts
für die Schüler, die bereits ein Instrument erlernen und
somit
schon Vorerfahrungen haben. Die dritte Arbeitsphase im Frühjahr
wird
sich dann ganz der Rhythmik widmen. In einem Rhythmus Workshop wird
Martin
Leuchtner die Kinder an das Spielen auf Congas und Percussion
heranführen.
Begleitend werden immer wieder Elemente aus der Gehörbildung in
den
Unterricht einfließen.
Die Kinder
lernen mit Spaß
und freuen sich auf die Musikstunden. Die Kooperation rückt den
Musikunterricht
mehr in das Bewußtsein, was bereits durch die vielen
Rückmeldungen
auch von Eltern bestätigt wurde. Vereine leisten durch ihre
Angebote
und ehrenamtlichen Strukturen einen großen Beitrag an der Bildung
und Erziehung junger Menschen. Neben dem reinen Fachwissen werden viele
Schlüsselqualifikationen vermittelt.
Das
Ministerium für
Kultus, Jugend und Sport hat dies erkannt und fördert deshalb
schon
seit Jahren Kooperationsprojekte zwischen Schule und Verein.
Das
Schüler-Arbeitsheft
zu dieser Kooperation ist jetzt direkt beim LeuWa-Verlag auch als Klassensatz
erhältlich!
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