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Vom 06. bis 08. Januar veranstaltete die Jugendabteilung der
Winzerkapelle Köndringen ein 3 tägiges Jugendcamp auf dem
Moosenmättle in Kirnbach. Hierbei war Spiel, Spaß und
Abenteuer pur geboten.
Die 33 köpfige
Reisegruppe startete am Dreikönigstag nach dem Verladen von Essen,
Trinken, Gepäck und Schlitten in die zahlreichen Fahrzeuge,
pünktlich um 13:30 Uhr Richtung Kinzigtal. Die eineinhalb
stündige Fahrt über Felder, Wiesen, Berge und Auen war nicht
für jedes Kind einfach, so dass wir einen kleinen Zwischenstopp
einlegen mussten. Am Selbstversorgerhaus Moosenmättle angekommen
teilte Jugendleiter Mennie die jeweiligen Zimmer zu und die Kinder
durften ihre Betten und Laken selbst beziehen. Selbstverständlich
halfen die Ersatzmamas Steffi und Sandra den Jüngsten dabei, denn
für manche kleinen und GROßEN Kinder war dies eine echte
Herausforderung. Die weiteren Betreuer Sören, Michel und Matze
verstauten das zahlreiche Essen, Trinken und was ganz wichtig war, das
Knabberzeug im Hauswirtschaftraum und bereiteten die Küche auf das
erste Essen vor. Denn zu Abend gab es gebackene Hackbällchen,
Wurst- und Käseplatten mit frischem Bauernbrot.
Gegen 18:30 Uhr trafen
sich dann alle Teilnehmer/Innen zu einem gemütlichen
Hüttenabend. Erstaunlicherweise wurde dieser von Allen sehr gut
angenommen, denn für die Betreuer hieß es ein Programm
für das Alter von 5 bis 17 Jahren zusammenzustellen! Gestartet
wurde der Abend mit dem Wollknäuelspiel. Dieser wurde von einem
zum anderen quer durch den Sitzkreis weitergegeben und jeder Teilnehmer
konnte sich vorstellen und der Knäuel zog sich wie ein Spinnennetz
durch den Raum. Im Anschluss kam Kroko ins Spiel. Denn das kleine
„bissige“ Krokodil wurde zum Campmaskottchen, denn mit ihm konnte man
so manchem „Problem auf den Zahn fühlen“. Danach war ein lustiges
Pferderennen angesagt und die Impressionen eines Jockeys während
dem Rennen pantomimisch nachgestellt. Zum Abschluss des offiziellen
Teils war dann das Quiz „Der Große Preis“ angesagt. Hierbei ging
es darum verschiedene Fragen in den Kategorien Musik, Sport,
Städte und Länder, Allgemeinwissen und TV zu beantworten.
Nach diesem ganzen Rummel
war es für die Kleinsten an der Zeit ins Bett zu gehen, aber Ruhe
war - na klar - erst nach etwa einer Stunde, denn es gab ja in den
Stockbetten einiges zu erzählen. Die etwas „Älteren“
vergnügten sich bis kurz vor Mitternacht mit einer spannenden DVD,
einer Zockerrunde und Discomusik.
Am Freitagmorgen gab es
ein leckeres Frühstück mit Wurst, Käse, Marmelade,
Nutella und gekochten Eiern. Bei Letzerem musste so mancher Teilnehmer
feststellen, dass man medium gekochte Eier besser nicht auf dem Tisch
aufschlägt.
Leider sah es in den
frühen Morgenstunden sehr trüb am Himmel aus, so dass wir
damit rechnen mussten, dass wir den ganzen Tag drinnen bleiben mussten.
Deshalb traf man sich gegen 10 Uhr frisch gestärkt zu einem von
Marius und Philipp (Bu) organisierten Tischkickerturnier im
Partykeller. Die Mädchen des Jugendorchesters spielten
untereinander ein Dartturnier aus und die Kleinsten malten mit Sandra
Mandalas aus und bastelten Stickbilder. Jan, Dennis, Michel und Mennie
wollten das mit dem schlechten Wetter aber nicht wahr haben und
räumten den wunderschön gelegenen Grillplatz erst einmal vom
Schnee frei und entfachten ein Feuer. Ein Feuer das wohl die
Regenwolken verscheuchte, denn ne halbe Stunde später strahlte die
Sonne.
Drinnen im Haus liefen
die Vorbereitungen für das Mittagessen schon auf Hochtouren, denn
Sandra, Soeren, Matze und Steffi zauberten knackigen Salat, Pennenudeln
und eine italienische Bolognesesoße mit frischem Goudakäse.
Nach dem
Mittagessen waren fast alle Wolken am Himmel verzogen und wir konnten
unser Outdoorprogramm starten. So liefen Alle warm eingepackt Richtung
Schlittenfahrthügel. Doch wo genau war der noch einmal? „Einfach
der Nase nach, wir werden den schon finden“, rief Bauer Michel. Gesagt,
getan, denn wir fanden den Hügel nach etwa 20 Minuten
Fußmarsch. Zwar war die Abfahrt nur noch etwa 70m lang, doch die
Schlittenfahrer hatten ihren Spaß und genossen die Abfahrten.
Nach dem Heimmarsch waren
wir doch etwas geschlaucht und mussten uns mit warmem Tee und Kaffee
oder einfach einer heiße Dusche erst wieder etwas auftauen.
Mit Heißhunger
fielen wir dann über die frisch gegrillten Würstchen mit Senf
und Ketchup her.
Der Abend war
ziemlich relaxed, denn der Ausflug hatte Spuren hinterlassen. Einige
der Jüngeren schafften es gerade noch bei Knabberzeugs und
Apfelsaft die DVD „Wickie und die starken Männer“ anzusehen, um
hinterher total erschöpft ins Bett zu fallen. Die etwas
Größeren zockten Dart und noch ein paar Gesellschaftsspiele
und hörten ihre Mucke im Partykeller.
Am Samstagmorgen durften
4 Krachmacher der Vornacht (keine Angst sie stellten nur zwei Jungs in
den Schrank und nicht das Haus auf den Kopf) etwas früher
aufstehen, um das Frühstück zu richten Erstaunlicherweise
klappte das aber auch sehr gut. Nach einem ausgiebigen
Frühstück mit Rühreiern war dann erst einmal das
Aufräumen der Zimmer angesagt. Betten abziehen, Zimmer ausfegen,
Mülleimer leeren, manche schafften das in Rekordzeit, denn nun
stand ja auch eine Playstation mit Singstar bereit. Hierbei sangen
sodann kleine Popstars von morgen um die Wette.
Zu Mittag gab es
sämtliche Restle von den beiden Vortagen in einem Topf. Danach
räumten die Betreuer die Küche und den Aufenthaltsraum auf
und schwupps waren schon die Fahrer für die Heimfahrt da.
Die Autos und der
Musikerhänger wurden beladen und ab ging es Richtung Heimat. In
den Autos gab es natürlich den „Daheim gebliebenen“ einiges zu
erzählen.
In Köndringen
angekommen wurden die Kinder wieder von ihren Eltern in Empfang
genommen und ein wunderschönes Jugendcamp ging zu Ende.
Bericht von Mennie
Lang
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